Ausschnitte aus dem Leben einer außergewöhnlichen Frau, Band I

 

 

 

Weg ins Licht

 

Das Leben der Anastasia B., eine hübsche gertenschlanke Frau mit geheimnisvoll grünen Augen, ist endlich im Glück gesichert. Sie steht in der Blüte ihres Lebens und es gibt nichts, was sie sich versagen muss. Sie liebt ihren Ehemann Jakob von ganzem Herzen. Ihre Söhne Robert und Klaus, schenken ihr die langersehnten Enkelkinder Lisa und Maximilian. Im Jahr 1990 jedoch, das Jahr der Wende, als die Lage auf dem Arbeitsmarkt begann schlechter zu werden, treten plötzlich Schatten auf. Sie werfen Dunkelheit auf ihr Berufsleben, später auch auf das Glück ihrer Ehe, die sie stets als Bilderbuch-Ehe bezeichnete. Ihrer, sowie der Arbeitslosigkeit ihres Mannes wegen, besinnt sie sich auf ihren Lebenstraum, eine Frühstückspension im Gebirge zu pachten, was ihr schnell gelang. Doch das Schicksal hatte bald wiederum Feuerprüfungen für sie vorgesehen. Schon nach ein paar Jahren stellte sich heraus, dass der Vertrag nur für die Gegenseite günstig war. Für Eheleben und Familie blieb keine Zeit mehr. Die Liebe verschwand aus ihrem Leben und zu guter Letzt wurde sie unbarmherzig aus ihrem aktiven Leben gerissen wie ein Baum, mitsamt den Wurzeln. Ihre wohl schwerste Zeit nimmt ihren Lauf, bis sie eines Tages in größter Verzweiflung, ihr Leben in Gottes Hand legt. Sie wollte den Weg ins Licht suchen und benutzte dazu ihren starken Willen, ihre Urkraft, ihre beinah vulkanartige Energie. Sie beschließt, der Engel vom Tegernsee zu werden. Das sollte eines Tages ihre Rettung sein! Obwohl selbst in größter seelischer Not, wollte sie kämpfen für sich und andere. Schweren Herzens trennt sie sich von ihrem Mann, und wird eine andere Frau.

Manchmal erscheint das Werk wie reine Melodie, wie poetische Wortmalerei. Aus einer Leidenschaft des Gelingens heraus, aus der Leidenschaft und Liebe zur Schöpfung Gottes, fand die Autorin ganz allmählich eine umfangreiche Palette, sich künstlerisch und schöpferisch zu geben und obwohl der Inhalt des Buches nicht immer realistisch ausgedrückt ist, sondern dem innersten Wesen der Autorin entspricht, entsprungen aus ihrer Sensibilität, macht es Mut und berührt, im besten Sinne des Wortes. Frei von Selbstmitleid, ermutigt es, das eigene Leben auch nach dramatischen Ereignissen nicht aus der Hand zu geben.

 


Zurück zur Startseite